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Saison im Seebad startet am 12. Juni

Der Schutz vor einer weiteren Verbreitung des neuartigen Corona-Virus hat auch Auswirkungen auf das Seebad.

Am Freitag, 12. Juni, beginnt im Seebad Haltern die Freiluftsaison. Um 11.00 Uhr öffnen sich zum ersten Male in diesem Jahr die Tore. Ein 800 m langer Sandstrand und 30.000 Quadratmeter Wasserfläche bieten viel Platz zum Toben oder zum ruhigen Schwimmen im Wasser. Chillen im Strandkorb oder sportliche Aktivitäten - der riesige Strand bietet genügend Platz für einen tollen Urlaubstag mit Spiel, Spaß und Erholung.

Allerdings wird das Seebad-Erlebnis in Corona-Zeiten auch durch Hygiene- und Abstandsregelungen beeinflusst. „Wir haben uns darauf vorbereitet, unsere Gäste und unser Personal bestmöglich zu schützen“, teilte dazu Heinz van Buer, Leiter Freizeit bei den Stadtwerken Haltern am See mit.

Der Infektionsschutz beginnt schon beim Kauf von Eintrittskarten. Tickets für das Seebad können nur online über unsere Homepage gekauft werden. Dort müssen sich die Gäste zunächst registrieren und können dann die gewünschte Zahl von Tickets für Erwachsene oder Kinder kaufen. Per E-Mail kommt dann ein PDF-Dokument mit einem QR-Code, der beim Betreten des Seebades gescannt wird. So kann gewährleistet werden, dass nicht mehr als die zugelassenen 2000 Personen im Seebad sind. Außerdem werden die Namen und die Aufenthaltszeit der Badegäste zusätzlich in einer Registrierliste an der Kasse erfasst, so wie es in der Hygieneverordnung vorgeschrieben ist. Weitere Vorteile des Online-Verfahrens: Es gibt keinen Bargeldverkehr und weniger Stau beim Einlass. Allerdings können Corona-bedingt zurzeit keine Mehrfachkarten verkauft werden.

Im Bad selbst weist das Seebad mit Schildern auf die Verhaltensregeln hin. Dazu gehören die Händedesinfektion am Eingang sowie die Abstandsregeln im Wasser und an Land. „Wenn sich alle daran halten, ist ein Infektionsrisiko weitgehend ausgeschlossen“, betont van Buer. Nach allen bisherigen Erkenntnissen kann das Virus nicht über das Wasser übertragen werden. Zudem werden die Toiletten und Einzelumkleiden regelmäßig desinfiziert.

Sport und Erfrischung sind also durchaus möglich, auch wenn es ein paar Einschränkungen gibt. So sind z. B. die Spielgeräte und die Duschen gesperrt.

Das Team des Seebades ist überzeugt, dass man so gemeinsam mit den Badegästen die Corona-Herausforderungen meistern kann, ohne dass der Spaß ganz auf der Strecke bleibt.